Sterbehilfe

 

Geht das Leben dem Ende entgegen, wünschen sich die meisten Menschen einen Tod ohne Schmerzen oder eine lange Leidenszeit. Auf der anderen Seite hat das Leben einen hohen Stellenwert. Wahrscheinlich ist deshalb Sterbehilfe ein Thema, das quer durch alle Bevölkerungsschichten und politischen Parteien äußerst kontrovers diskutiert wird.
Nur in den Niederlanden, Luxemburg und in Belgien sowie im US-Bundesstaat Oregon existieren Gesetze, die eine sogenannte aktive Sterbehilfe zulassen. In allen anderen europäischen Ländern ist lediglich die passive Sterbehilfe erlaubt.
Aktive Sterbehilfe bedeutet dabei, dass durch eine aktive Handlung (z.B Verabreichen einer Injektion) der Tod herbei geführt wird.
Passive Sterbehilfe bedeutet, dass durch Unterlassung einer Handlung (z.B. weitere Behandlung) der Tod in Kauf genommen wird.

Aktive Sterbehilfe

Die Kirche lehnt die aktive Sterbehilfe kategorisch ab. Auch nach italienischem Recht ist diese Art der Sterbehilfe verboten. Das bedeutet, dass niemand das Leben eines unheilbar Kranken durch irgendwelche Maßnahmen von außen beenden darf. Auch manche Dienste, die einem Kranken dabei helfen, sein Leben selbst zu beenden, werden per Gesetz bestraft. 
Wünscht ein unheilbar kranker Patient allerdings den Verzicht auf lebenserhaltende Maßnahmen, die sein unzumutbares Leiden lediglich verlängern würden, gilt das Abschalten von Maschinen oder das Weglassen von Medikamenten als passive Sterbehilfe, welche unter Einhaltung strenger Vorgaben erlaubt ist.Wenn der Sterbende diesen Wunsch selbst nicht mehr äußern kann, muss eine gültige Patientenverfügung vorliegen. 

 

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