Die Sternenkinder

Kinder, die während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach sterben, wurden bis vor Jahren als Fehl- oder Totgeburten mehr oder weniger "entsorgt". Aber Mütter und Väter haben zu diesen Kindern meist eine liebevolle Beziehung aufgebaut, sie wehren sich dagegen, dass von diesen Kleinen kein Zeichen der Erinnerung und kein Ort der Trauer bleiben soll.
Diese Kinder werden oft als "Sternenkinder" bezeichnet. Hinter der Wortschöpfung steckt die Vorstellung, dass die so früh gestorbenen Babys als Stern am Himmel funkeln. 
Auf dem Städtischen Friedhof von Bozen wurde im August 2002 ein Ort des Gedenkens an die "Sternenkinder" ausgewiesen. Auch auf den Friedhöfen von Meran, Brixen und Bruneck können Eltern um ihre still geborenen Kinder trauern. "Wir wollten uns in erster Linie um die Frauen kümmern, die in dieser schwierigen Situation allein gelassen werden. Für den Trauerprozess der betroffenen Familien ist es zudem wichtig, einen Ort der Trauer zu haben", erklärt Renate Torggler, Krankenhausseelsorgerin in Bozen. 

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